Werbemitteilung · Information – keine Anlageberatung
Börse aktuell
Zinsen, Wechselkurse und die Preise von Gold, Silber und Kupfer – aus den Quellen der
Notenbanken und der Weltbank, dazu eine Einordnung in verständlicher Sprache.
Ein Informationsangebot von Frank Röthemeier, Vermögensberater für die
Deutsche Vermögensberatung, Hattingen. Als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO
nicht unabhängig tätig und über Provisionen vergütet – Einzelheiten im
Impressum.
Kurse werden geladen …
Marktüberblick
Wo die Märkte gerade stehen
Zinsen und Wechselkurse kommen von der Europäischen Zentralbank und der Deutschen
Bundesbank, die Metallpreise werden mehrmals täglich erneuert. Nur der Ölpreis ist ein
Monatsdurchschnitt – dafür gibt es keine frei verwendbare Tagesquelle.
Die Herkunft steht an jeder Kachel. Alle Angaben dienen der Orientierung, nicht dem Handel.
Die Daten konnten gerade nicht frisch geladen werden. Angezeigt werden die zuletzt
gespeicherten Werte – bitte den Zeitstempel beachten.
Zinsen
Veränderungen bei Zinssätzen sind in Prozentpunkten angegeben: Steigt ein Satz von 2,25 auf
2,50 Prozent, sind das 0,25 Prozentpunkte.
Quellen: Europäische Zentralbank und Deutsche Bundesbank – die jeweilige Stelle steht an jeder Kachel. Die Veränderungswerte sind eigene Berechnungen aus diesen Zeitreihen; die Ausgangswerte werden unverändert wiedergegeben.
Wechselkurse
Euro-Referenzkurse, börsentäglich gegen 14:15 Uhr festgestellt. Angegeben ist, wie viele
Einheiten der Fremdwährung ein Euro kostet.
Quelle: Europäische Zentralbank. Die Veränderungswerte sind eigene Berechnungen aus diesen Zeitreihen; die Ausgangswerte werden unverändert wiedergegeben.
Edelmetalle und Kupfer
Tagespreise, mehrmals täglich erneuert. Die Veränderungswerte berechnet der Server aus
seinen eigenen Aufzeichnungen; er hält je Metall einen Wert pro Tag fest. Die Reihe wächst
mit der Laufzeit der Seite – kurz nach dem Start stehen deshalb noch nicht alle Zeiträume
zur Verfügung.
Quelle: gold-api.com.
Energie
Monatsdurchschnitt, nicht der Preis von heute – für Rohöl gibt es keine
frei verwendbare Tagesnotierung. Der Wert eines Monats erscheint Anfang des Folgemonats.
Quelle: Weltbank, Commodity Markets („Pink Sheet“),
lizenziert unter CC BY 4.0. Die Veränderungswerte sind eigene Berechnungen aus dieser
Reihe.
Das Markt-Briefing
Was die Märkte gerade bewegt
Eine persönliche Einordnung – bewusst ohne Prognose und ohne Empfehlung.
Was Zahl ist und was Meinung ist, steht dabei jeweils dabei. Wer wissen will,
was das für die eigene Situation bedeutet, braucht ein Gespräch, keine Website.
Kurzüberblick
Die Kernzahlen werden geladen …
Fünf Punkte, die den Markt bewegen
1
Die US-Konjunktur kühlt ab – die Inflation nicht mit
Zahlen
Die US-Einzelhandelsumsätze sind im Juli um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat
gefallen. Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan sank in der ersten
Augustschätzung von 55,2 auf 51,0 Punkte. Zugleich stiegen die Inflationserwartungen
der Verbraucher für die kommenden zwölf Monate auf 4,3 Prozent.
Quellen: U.S. Census Bureau, Advance Monthly Retail Trade
Report für Juli 2026; University of Michigan, Surveys of Consumers,
vorläufiges Ergebnis August 2026. Stand: 15. August 2026.
Einordnung
Diese Mischung erklärt, warum Gold zwar zulegt, aber nicht ausbricht: Eine
schwächere Konjunktur nimmt Druck von der Zinsseite, die hartnäckigen
Inflationserwartungen halten ihn aber gleichzeitig aufrecht.
2
Die Energiepreise sind zurück im Spiel
Zahlen
Rohöl der Sorte Brent hat seit Jahresbeginn kräftig zugelegt. Am 14. August wurden
zwei Tanker beim Transit durch die Straße von Hormuz mit Drohnen angegriffen; die
Internationale Energieagentur nennt die Einschränkungen dort in ihrem Augustbericht
einen wesentlichen Belastungsfaktor für die weltweite Ölversorgung.
Quelle: Internationale Energieagentur, Oil Market Report August 2026. Der Vorfall vom 14. August 2026 ist dort und in der Berichterstattung des Tages belegt. Stand: 15. August 2026.
Einordnung
Teure Energie wirkt wie eine zusätzliche Steuer auf alles. Für Gold ist das
zweischneidig: Geopolitische Unsicherheit stützt, teures Öl hält aber Inflation und
Zinsen oben – und genau die sind Golds natürlicher Gegenspieler.
3
Die EZB hält die Zügel wieder straffer
Zahlen
Nach der Zinserhöhung im Juni hat die Europäische Zentralbank im Juli abgewartet.
Für 2026 erwartet das Eurosystem eine Inflation von rund drei Prozent – weiterhin
über dem Ziel von zwei Prozent.
Quelle: Europäische Zentralbank, geldpolitische Beschlüsse
vom 23. Juli 2026 und Projektionen des Eurosystems vom Juni 2026.
Stand: 15. August 2026.
Einordnung
Nach Jahren der Nullzinsen bringen Anleihen und Tagesgeld wieder Erträge. Die
Kehrseite spürt, wer Anleihen bereits im Depot hat: Steigen die Zinsen, fallen die
Kurse laufender Anleihen. Sicher heißt eben nicht schwankungsfrei.
4
Die Zentralbanken kaufen weiter Gold – ruhiger als zuletzt
Zahlen
Der World Gold Council weist für das zweite Quartal 289 Tonnen Nettokäufe der
Zentralbanken aus – 62 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Weil das erste
Quartal mit 57 Tonnen ungewöhnlich schwach ausfiel, summiert sich das Halbjahr
dennoch nur auf rund 345 Tonnen und war damit das schwächste seit 2022. Größter
Käufer war die polnische Notenbank mit 51 Tonnen; China meldete für Juli einen
Zuwachs von knapp 20 Tonnen.
Quellen: World Gold Council, Gold Demand Trends Q2 2026;
Angaben der People’s Bank of China für Juli 2026. Stand: 15. August 2026.
Einordnung
Diese Käufe folgen keiner Kursidee, sondern der Absicht, Währungsreserven breiter
aufzustellen. Als Erklärung für einen einzelnen Handelstag taugen sie nicht – als
Fundament unter dem Goldpreis über Jahre hinweg sehr wohl.
5
Kupfer: knappes Angebot trifft auf wählerische Nachfrage
Zahlen
Der aktuelle Kupferpreis steht in der Kurstafel weiter oben; die Lagerbestände an
der Londoner Metallbörse bleiben angespannt. Die Importprämie im chinesischen
Yangshan – der Aufschlag, den Käufer dort über den Weltmarktpreis zahlen – ist
zuletzt von rund 115 auf unter 100 US-Dollar je Tonne zurückgegangen.
Quelle: London Metal Exchange, Lagerbestandsdaten und Yangshan-Importprämie, Stand: 15. August 2026.
Einordnung
Stromnetze, Elektromobilität und Rechenzentren brauchen dauerhaft viel Kupfer, und
aus den Minen kommt weniger als geplant. Die sinkende Importprämie zeigt aber, dass
Chinas Käufer bei diesen Preisen genauer hinschauen. Beides gilt gleichzeitig.
Terminmarkt- und Minendaten stammen vom jeweils letzten Handelstag. Aussagen unter
„Einordnung“ geben eine persönliche Auffassung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder und
können sich jederzeit ändern.
Gold, Silber, Kupfer
Die drei Metalle und was sie unterscheidet
Metalle werden gerne in einen Topf geworfen. Tatsächlich folgen sie völlig
verschiedenen Regeln – das eine ist eher Versicherung, das andere eher Konjunktur.
Au
Gold
—
je Feinunze
Gold zahlt keine Zinsen und schüttet nichts aus. Sein Preis lebt vom Vertrauen –
oder vom fehlenden Vertrauen in Währungen, Staatsschulden und politische Stabilität.
Deshalb steigt Gold oft dann, wenn anderes fällt. Als Beimischung kann es Schwankungen
im Gesamtvermögen dämpfen; als alleinige Anlage ist es kein Ersatz für produktives Kapital.
Rolle: Absicherung gegen Unsicherheit
Ag
Silber
—
je Feinunze
Silber ist Edelmetall und Industriemetall zugleich – gut die Hälfte wandert in Solarzellen,
Elektronik und Medizintechnik. Diese Doppelrolle macht es deutlich schwankungsfreudiger
als Gold. Bei Silber sind Bewegungen von zwanzig, dreißig Prozent in beide Richtungen
keine Ausnahme, sondern der Normalfall.
Rolle: Chance mit deutlich höherem Ausschlag
Cu
Kupfer
—
je Pfund
Kupfer gilt als Fieberthermometer der Weltwirtschaft: Ohne Kupfer kein Stromnetz, kein
Elektroauto, kein Rechenzentrum. Steigt der Preis, wird meistens irgendwo kräftig gebaut.
Zuletzt traf eine sehr hohe Nachfrage auf Minen, die weniger lieferten als erwartet –
das erklärt einen guten Teil der Preisentwicklung.
Rolle: Konjunktur und Elektrifizierung
Gesammelte Erfahrung
Börsenweisheiten
Die Menschen, die an den Märkten am längsten bestanden haben, haben ihre Lehren
meist in einem Satz hinterlassen. Die folgenden wechseln von selbst. Sie stehen hier,
weil sie dieselbe Haltung beschreiben, die auch dieser Seite zugrunde liegt: Streuung
statt Wette, Geduld statt Zeitpunkt, Nüchternheit statt Stimmung. Fremdsprachige
Aussprüche sind eigene Übertragungen ins Deutsche; wo die Urheberschaft historisch
unsicher ist, steht das ausdrücklich dabei.
…
…
Der wichtigste Hebel
Rund 78 Prozent der Renditeschwankungen erklärt die Vermögensstruktur
Eine viel beachtete Untersuchung hat auseinandergenommen, wodurch sich erklären lässt,
warum Depots unterschiedlich stark schwanken. Das Ergebnis überrascht die meisten.
rund 78 % – die strategische Vermögensstruktur
Die grundsätzliche Aufteilung auf Aktien, Anleihen, Liquidität und Sachwerte.
Sie wird einmal festgelegt und dann durchgehalten.
10 % – die Auswahl der einzelnen Fonds
Welcher konkrete Fonds oder welches Unternehmen es am Ende wird.
7 % – der Zeitpunkt
Wann gekauft und wann verkauft wird. Genau der Punkt, über den am meisten
gesprochen wird – und der am wenigsten bringt.
6 % – taktische Verschiebungen
Einzelne Anlageklassen zwischenzeitlich stärker oder schwächer gewichten.
Quelle: Hoernemann, Junkans & Zarate, „Strategic Asset Allocation and Other Determinants
of Portfolio Returns“, The Journal of Wealth Management, Winter 2005, Bd. 8 Nr. 3,
S. 26–38. Die Untersuchung erklärt die Schwankungsbreite von
Portfoliorenditen, nicht deren Höhe. Die Werte ergeben zusammen 100 Prozent.
Warum Streuung wirkt
Der Flickenteppich
Jede Spalte ist ein Jahr, jedes Feld ein Rohstoff – sortiert von der besten zur schwächsten
Jahresentwicklung. Wer eine Farbe mit den Augen von links nach rechts verfolgt, sieht
sofort: Der Gewinner von gestern steht im nächsten Jahr fast nie wieder oben. Was hier
für Rohstoffe zu sehen ist, gilt für Anlageklassen genauso – und ist der Grund, warum
man sein Geld auf mehrere Körbe verteilt, statt auf den Sieger des Vorjahres zu setzen.
Jahresveränderung der Durchschnittspreise von zwölf Rohstoffen, je Jahr absteigend sortiert
Veränderung des Jahresdurchschnittspreises in Prozent, auf US-Dollar-Basis – eigene Berechnung aus den Monatswerten. Quelle: Weltbank, Commodity Markets („Pink Sheet“), lizenziert unter CC BY 4.0.Das laufende Jahr ist noch nicht abgeschlossen.
Zum Weiterdenken: Wer breit streut, statt auf ein
einzelnes Feld zu setzen, steht in keinem Jahr ganz oben – aber eben auch nie ganz unten. Über viele
Jahre verlief eine breit gestreute Anlage historisch ruhiger als eine konzentrierte. Ob das
zu Ihrer Situation passt, lässt sich nur im persönlichen Gespräch klären.
Rechtliche Hinweise – bitte vollständig lesen
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keinen Anlagevorschlag und ist weder ein Angebot noch eine Aufforderung
zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten.
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berücksichtigen weder Ihre persönlichen Anlageziele noch Ihre finanziellen Verhältnisse,
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Ihrer Umstände gestützt oder als für Sie geeignet dargestellt wird – erfolgt ausschließlich
im persönlichen Gespräch. Sie beruht auf einer individuellen Erhebung Ihrer Verhältnisse
nach § 16 FinVermV und wird Ihnen in einer Geeignetheitserklärung nach
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Gespräch, und aus der Nutzung dieser Seite entsteht kein Beratungsvertrag.
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künftige Wertentwicklungen. Das gilt für alle historischen Darstellungen auf
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Referenzwerte, nicht um Handelskurse. Die auf der Seite ausgewiesenen
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veröffentlichten Zeitreihen; die Ausgangswerte selbst werden unverändert
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